Nachlese zum Humorkongress 2014


„Es reicht nicht mehr, lustig und witzig zu sein!“

Der Humorkongress 2014 blickt hinter die Fassaden

Congress Center Basel. Vor den Türen tobt die Herbstmesse. Die Umgebung der Messe Basel ist ein Vergnügungszentrum. Schlüssig erscheint es, dass sich 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gedanken um die Gegenwart und Zukunft des Humors machen. Wo gewöhnlich Tagungen mit ernsten Themen die Menschen bewegen, dort regt Ende Oktober der Humor und die positive Psychologie Frauen und Männer an.

Der Begriff der Anregung erscheint als angemessen. Denn während des Humorkongresses 2014 in Basel ist das Gefühl präsent gewesen, dass der Humor einen Zeitenwandel erlebt. Die Zeiten, in denen es darum ging, um des Clownesken willen Clown zu sein, scheinen vorbei. Es wird nicht einfach nur gelacht, um das Lachyoga erlebbar zu machen.


Tiefsinniger Spaziergang

Den Protagonistinnen und Protagonisten der Gegenwart scheint es um mehr zu gehen. Sie schauen quasi hinter die Fassade des Humors. Der Vordenker des Humors, Michael Titze, ist ein lebendiges Beispiel dafür. Von der Heilkraft des Humors oder der heilenden Kraft des Lachens hat er in der Vergangenheit berichtet. In diesem Jahr erzählt er über die «Paradoxie als Humorelement». Es ist ein tiefsinniger Spaziergang durch die Philosophiegeschichte, auf den er die Zuhörerinnen und Zuhörer mitnimmt ...

Christoph Müller

 

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